Ordination TOPMED Dr. Klaus Dann

STAND UP PADDLING

Stand up paddling
Der Sport der Könige
Sundowner Podersdorf
Sundowner Podersdorf

SUP hat derzeit die höchsten Zuwachsraten im Wassersportsegment. In früheren Zeiten war es nur dem hawaiianischen König und Auserwählten gestattet aufrecht stehend die Wellen zu surfen.
Auch polynesische Fischer wählten diese Fortbewegungsart um sich in Ein-Mann-Booten stehend fortzubewegen. Die Surflegenden Dave Kalama und Laird Hamilton waren vor ca. 15 Jahren die ersten, die mit den größeren SUP Boards in Hawaii zum Erstaunen der Wellenreiter, aber auch der Windsurfer, große Wellen nur durch eigene Körperkraft mit Paddelsteuerung absurfen konnten. Robby Naish, der Wind- und Kitesurf-Pionier fand Gefallen an den großen Brettern und entwickelt über seine Firma Naish neben Windsurf, Kite- Boards nun auch SUPs.

Er erkannte das Potential dieses Sports und war überzeugt, dass man mit diesen Boards viel mehr Wellen catchen kann und durch das Flachwasser SUPen bzw. bei Flaute ein Ganzkörper Workout durchführen kann, ohne frustriert am Strand bei Windstille abzuhängen. Dieser Workoutfaktor mit sehr gutem Herz-Kreislauf-Training und vor allem Muskelausdauertraining mit Wirbelsäulenstabilisierung schlägt sich nun auch inder Fitnessbranche nieder. Zusätzlich ist SUPen ein hervorragendes koordinatives und propriozeptives Training und für viele Bewegungsformen nützlich.

SUPen kann man überall dort, wo es Wasser gibt, am Meer, am Fluss, am See. Man unterscheidet zwischen dem Stand Up Paddle Surfing ähnlich dem Wellenreiten (Gleitphase durch Wellenschub), wo das Paddel zur Steuerung eingesetzt wird und nicht primär zum Vortrieb und dem Stand Up Paddling auf Flachwasser, wo das Paddel dem Antrieb dient.
Für mich persönlich stellt Flachwassergleiten mit gratis Workout eine besonders angenehme Form von Entspannung, ähnlich der Meditation, dar. Es kommt nicht von ungefähr, dass dieser langsame und eher unspektakuläre Sport in der heute hektischen, lärmenden von Stress getriebenen Welt sich derart großer Beliebtheit erfreut und zur Entschleunigung führt.

Ausrüstung: SUP Board und Paddel

Boards
Seitens der Fertigung werden starre Kunststoffboards (PU bis zu sündteuren Carbonvarianten) von aufblasbaren Boards, sogenannten Inflatables, unterschieden. Die aufblasbaren Boards haben massiv zur Verbreitung des Sports weltweit beigetragen, da man sie in einem kleinen kompakten Seesack verstauen und transportieren und jederzeit mit einer entsprechenden Luftpumpe manuell oder elektrisch aufblasen kann.
Diese Inflatables sind durch spezielle Verstärkungen erstaunlich steif und so universell einsetzbar, dass man damit sowohl kleine bis mittlere Wellen surfen, aber genauso gut Flachwasser und vor allem Flüsse befahren kann. Diese Flusstouren erfreuen sich zunehmender Beliebtheit - ein Geheimtipp meinerseits stellt die Befahrung der Waldviertler Stauseen und des Kamp stromabwärts dar, dies jedoch bitte nur mit einem Guide www.enjoy4elemts.com.

Paddel
Beim SUPen wird ein sogenanntes Stechpaddel mit Paddelblatt und Griff verwendet. Je nach Einsatzzweck kommt ein verstellbares Paddel für Anfänger, Familien, Welle und Flussfahrten zur Anwendung.

Die SUP Grundtechnik sollte man sich in einer SUP Schule oder von erfahrenen SUPern aneignen und sich im Fitnesscenter auf die sportliche Herausforderung vorbereiten, dann macht das viel mehr Spaß.

SUPen führt sportmedizinisch nachweislich zu einer Verbesserung der Ausdauer, der koordinativen Fähigkeiten und kräftigt vor allem neben den Beinen speziell die Muskeln des Rumpfes, der Wirbelsäule, Schultern und Arme und dient auch hervorragend dazu nicht nur abzunehmen, sondern die Natur in Ruhe zu genießen und sein Leben zu entschleunigen.

In den USA und GB arbeiten Physiotherapeuten gemeinsam mit Personal Trainern daran, das SUP als Rehabilitationsgerät nach Erkrankungen und Verletzungen einzusetzen - mit dem Vorteil, dass dieser Sport Muskulatur und den Bandapparat gelenksschonend stärkt und in der Natur zum Wohle der Psyche ausgeübt werden kann. Mittlerweile gibt es auch zahlreiche Yogaschulen, die auf dafür eigens konstruierten Boards (etwas breiter und dicker und daher kippstabiler) unterrichten.

Viel Spaß beim SUPen wünscht
Ihr Klaus Dann