Ordination TOPMED Dr. Klaus Dann
Dr. Klaus Dann erklärt häufig auftretende Sportverletzungen in verständlichen und teilweise illustrierten Beschreibungen

Sportverletzungen

Die drei Sportarten Alpiner Skilauf, Fußball und Radfahren verursachen mehr als 60% der medizinischen Behandlungskosten. Oft ist ungenügendes Ausdauer- und Krafttraining die Ursache für diese Verletzungen. Es gilt daher das Ausdauertraining nebst technischer Schulung und Verbesserung der Ausrüstung zu steigern, um Verletzungen vorzubeugen.

Durch die Zunahme der sportartspezifischen Verletzungen haben sowohl die Unfallchirurgie wie auch die Orthopädie eigene Additivfächer (Zusatzausbildungen wie Sport-Traumatologie und Sport-Orthopädie) eingerichtet, um diese Verletzungen auf höchstem Niveau zu versorgen.

Erst durch diese Entwicklung ist es möglich geworden, fachübergreifend Einigkeit über die entsprechenden Behandlungsverfahren zu erzielen. Die Gesellschaft für Orthopädisch Traumatologische Sportmedizin GOTS hat im deutschsprachigen Europa diesbezüglich eine Vorreiterrolle übernommen. Seit über 30 Jahren werden in zahlreichen Kongressen und Symposien die Themenkreise der Sportverletzungen diskutiert und Behandlungsrichtlinien erstellt. So kam es mit Hilfe anderer chirurgischer Gesellschaften nicht nur in der Gelenkschirurgie mit Hilfe der Gelenksspiegelung (Arthroskopie) sondern auch im Bereich der Versorgung von Knochenbrüchen zu einem Siegeszug der minimalinvasiven Operationstechniken.

Buchcover Sportverletzungen
Sportverletzungen GOTS Manual, 3. Auflage 6/2016
Diagnose, Management und Begleitmaßnahmen
In diesem umfassenden brandaktuellen Nachschlagewerk stellen Ihnen anerkannte Spezialisten im deutschsprachigen Raum die optimale Behandlung von Sportverletzungen und Überlastungsschäden dar. Als Koautor wurden von mir die Kapitel Schulterverletzungen, Snowboardverletzungen und erstmals weltweit in einem medizinischen Lehrbuch ein Kapitel zum Thema Motorrad Endurosport verfasst.

Verletzungen an der SCHULTER

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Speziell die jungen Sportarten wie Kite-Surfen oder Windsurfen, Inlineskaten, Snowboarden, Mountainbiken, aber auch Schlägersportarten wie Tennis und Golf oder der Schwimmsport führen zu einer Vielzahl von akuten Schulterverletzungen und chronischen Beschwerden.

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Verletzungen am ELLBOGEN

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Der Ellbogen ist ein zweiachsiges Gelenk, dies erlaubt die Beugung und Streckung, wie auch die Umwendbewegungen des Unterarmes. Verletzungen des Ellbogens oder Überlastungsschäden machen sich daher bereits bei Alltagsbewegungen schmerzhaft bemerkbar.

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Verletzungen am HANDGELENK

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Handgelenkbrüche - Speichenbruch-Ellenbruch - Fractura radii - ulnae Nahezu jedes Kind erleidet in seiner Jugend einen Speichenbruch. Durch Sturz nach vorne auf das gestreckte Handgelenk entsteht diese Verletzung. Bei Kindern oder Jugendlichen kommt es dabei oft zu sogenannten "Grünholzbrüchen".

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Verletzungen am KNIEGELENK

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Das Kniegelenk ist das größte Gelenk des menschlichen Körpers und wird im Alltag, wie auch im Sport stark belastet. Die Kraftübertragung aber auch die Stabilisierung des Gelenkes erfolgt aktiv über Muskeln und Sehnen. Die passive Stabilisierung des Gelenkes erfolgt über Bänder und den halbmondförmigen Knorpelfaserscheiben, den Menisken.

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Verletzungen am SPRUNGGELENK

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Das obere Sprunggelenk wird von der Knöchelgabel, bestehend aus Schien- und Wadenbein und dem Sprungbein (Talus) gebildet. Zwischen Schien- und Wadenbein bestehen sehr kräftige Bandverbindungen.

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Sportartspezifische VERLETZUNGEN

REHABILITATIONSPLÄNE

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Behandlungsrichtlinien, die von Dr. Klaus Dann und Dr. Erich Altenburger als übersichtliche Tabellen aufgebaut sind.

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Überprüfung mit der RIABLO Testbattereie der Fa. CoRehab

Website CoRehab

Sport und Gesundheit

Eine Studie der österreichischen Bundessportorganisation im Auftrag des Bundesministeriums für Soziale Sicherheit und Generationen erstellt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sportwissenschaften der Universität Wien und dem Institut Sicher Leben.

SPORT UND GESUNDHEIT nach den Daten der Studie aus dem Jahr 1998:

Durch die relative Inaktivität der wenig oder gar nicht sportausübenden Bevölkerungsgruppe verursachten Kosten belaufen sich auf 11,5 Mrd. ATS pro Jahr.

Durch Sportausübung werden jährlich 264 Mio. Euro (~ 3,6 Mrd. ATS) in Österreich eingespart:

“Fast jeder zweite Österreicher ist übergewichtig, ein Viertel der Kinder hierzulande ist zu dick. Aus diesem Grund forderten die Teilnehmer der Pressekonferenz "Mehr Bewegung ins Gesundheitswesen", Ärztekammer-Präsident Walter Dorner, Sportmediziner Norbert Bachl und Staatssekretär Karl Schweitzer, am Mittwoch, 26. Juli 2006, die österreichische Bevölkerung dazu auf, mehr Sport zu betreiben. Dies würde auch zu einer erheblichen Kostensenkung für die Behandlung von Krankheiten führen, deren Ursache mangelnde körperliche Aktivität ist.“

Wieviel Sport braucht der Mensch, wozu Sport treiben?

Diese Frage ist besonders im 21. Jahrhundert mit gesellschaftlichen Entwicklungen wie Bewegungsmangel durch berufliche Situationen, Fortbewegungsmittel (Motorisierung oder auch "jeder fährt - keiner geht!") sowie der allgemeinen Übergewichtigkeit von großer Bedeutung. Sport wird damit zum integralen Prinzip die Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter zu erhalten.

50% aller Todesfälle sind verursacht durch Herzkreislauferkrankungen. Die Risikofaktoren Übergewicht, Bluthochdruck, Nikotingenuß und Bewegungsmangel führen zu Arteriosklerose und Herzinfarkt.

Durch die relative Inaktivität der wenig oder gar nicht sportausübenden Bevölkerungsgruppe verursachten Kosten belaufen sich auf 11,5 Mrd. ATS pro Jahr.

Es gilt daher die Risikofaktoren einzuschränken und durch ein gezieltes Ausdauertraining den Herz-/Kreislauferkrankungen, wie auch der Osteoporose im Alter, vorzubeugen.

Die Dosierung hat bereits Hippokrates (460 ­ 377 v. Christus), der Urvater aller Ärzte, angegeben: "Der sicherste Weg zur Gesundheit ist es, jedem Menschen möglichst genau die Dosis an Nahrung und Belastung zu verordnen , nicht zu viel und nicht zu wenig."

Ein dem Alter angepasstes Bewegungstraining, wie Wandern, Laufen, Radfahren oder Schwimmen, ist daher von großer Wichtigkeit. Drei Mal pro Woche 40 Minuten Ausdauertraining mit richtiger Herzfrequenz erhält die 100%ige altersentsprechende Leistungsfähigkeit.